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Warum hilft mir keiner
Geschrieben von: wanasuma   

Warum hilft mir keiner

Warum Dir keiner hilft? Auch diese Frage hat viele Antworten, aber auch eine kleine Gegenfrage. Ich weiß, man soll keine Frage mit einer Gegenfrage beantworten. Ich denke, in diesem Fall ist sie aber angebracht, da die Gegenfrage einer Überprüfung der Vergangenheit und Gegenwart des eigenen" ich" bedarf. Um die Frage nun auch zu beantworten, muss ich etwas länger ausholen. Dafür entschuldige ich mich jetzt schon mal. Die Notwendigkeit dazu erkennt man beim Durchlesen.

Zuerst einmal möchte ich die Frage mit den Argumenten aus Politik, Justiz, der Rechtsanwälte, Psychologen und Therapeuten, Gesellschaft und Medien beantworten. Ja klar, jetzt kommt die weitere Frage, was haben die damit zu tun? Und die Aussage: "wenn es nur "Angsthasen" und "Großmäuler" gibt, können die doch nichts dafür". Ist das wirklich so, dass sie nichts dafür können, oder tragen sie vielleicht sogar die Hauptverantwortung für das Nicht-helfen und Zusehen bzw. Wegsehen von Bürger/innen?

Ich sage ja. Sie tragen meiner Meinung nach die Hauptverantwortung. Na, dafür bekomme ich wohl wieder mal die Bürgerschelte, aber sehen wir uns das Ganze mal aus der Nähe an.

Aus meine Sicht gab es mal eine Zeit ( abgesehen von der Nazi- und Stasi – Diktatur, aber auch hier gab es viele Menschen, die den Verfolgten und Schwachen geholfen haben ), wo es noch wirklich Courage, Mut , beherztes Eingreifen , das Gefühl von Ungerechtigkeit und Unrecht gab.

Heute ist dies nur noch sehr wenig ausgeprägt bzw. haben nur noch sehr wenige Menschen den Mut und die Courage.

Warum das so ist?

Viele haben einfach nur Angst, dass sie selbst was abbekommen. Dass die Täter sich an ihnen rächen könnten, weil es immer wieder auch Anwälte gibt, die Namen und Anschriften der Zeugen bzw. Helfer an die Täter weitergeben. Und dann wurden Opfer, Helfer und Zeugen vom Täter und /oder seinen Helfern besucht und erpresst, bedroht, verprügelt oder Schlimmeres.

Die Opfer bekommen keine Anschrift des Täters, da ja hier der Datenschutz und der Persönlichkeitsschutz des Täters greift. Die Täter bekommen die Anschriften der Opfer und Zeugen über deren Anwalt durch die Gerichts- und Polizeiakten und Protokolle. Deren Anwalt hat ja ein Recht, Einblick in die entsprechenden Akten zu nehmen, da er ja sonst den Täter nicht wirklich vertreten kann. Und da so was in der Vergangenheit schon des öfteren passiert ist, dass die Opfer und Zeugen "Besuch" bekommen haben, haben viele Bürger/innen Angst davor, dass es ihnen genauso ergehen könnte. Medien und Hören-Sagen haben ja genug über solche Vorfälle berichtet. Das hängt im Kopf und macht schlicht und ergreifend Angst, dass man, wenn man hilft, der nächste ist, der "Besuch" bekommt.

Die Justiz und Polizei ( oft kann hier aber die Polizei auch nur tatenlos zusehen, weil die Justiz die Täter schneller wieder laufen läßt als die Polizei sie fangen kann ), haben viel dazu beigetragen, dass das Vertrauen der Bürger/innen in einen freiheitlichen Rechtsstaat massiv gesunken ist.

Wenn Täter dann mal gefasst werden, dauert es in vielen Fällen verdammt lange, bis sie dann vor Gericht kommen. Wenn es einer aus der "Gehobenen Gesellschaft" ist, dann eben noch länger. In vielen Fällen muss die Polizei den Täter laufen lassen, weil die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht keinen ausreichenden Grund für eine Inhaftierung sieht. ( Oftmals auch nur deswegen, weil die Gefängnisse einfach zu voll sind und man keinen Platz mehr frei hat. )

Für eine Inhaftierung ( außer bei Mord, Mordversuch und einige andere große Kapitalverbrechen, hier ist immer eine Inhaftierung in U-Haft vorgesehen ), braucht es ja auch die Flucht- und Verdunklungsgefahr. Und solange das nicht so gesehen wird, läßt man die Täter auf freiem Fuß.

Und wenn das passiert, haben Opfer und Zeugen in nicht wenigen Fällen nichts mehr zu lachen.

In nur ganz wenigen Fällen und das auch nur auf Antrag des Opfers durch seinen Anwalt, erhalten die Täter ein Annäherungsverbot mit Androhung einer Geldstrafe bzw. Haftandrohung bei Mißachtung des Verbotes, oder andere Auflagen.

Aber mal ehrlich, wie viele Täter halten sich daran und kümmert die Geldstrafe oder Haftandrohung. Ich behaupte, den meisten ist sie so was von egal. Sie wollen sich nur an dem Opfer und den Zeugen rächen und sie zu einer Rücknahme eventueller Anzeigen und Aussagen zwingen. Die Polizei kann hier auch, wie in den meisten Fällen, eben nur auf ihren Spruch " wir können erst was machen, wenn er eine Straftat begangen hat", ( für die Opfer, Zeugen und Bürger/innen geht der Spruch:" wir können erst dann was machen wenn er sie umgebracht hat" ) zurückgreifen und machtlos zusehen, wie Opfer und Zeugen bedroht werden. Und auch diese Vorgehensweise macht einfach nur den Bürger/innen Angst.



 

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